Aktuelles

Die Inflation bedroht die Vermögen und Einkommen.

Kurzfristig mag das stimmen. Die Energiepreise gehen durch die Decke, Gas und Strom werden teurer, deutlich. Aber auch nur kurzfristig. Inzwischen sind etliche Vereinbarungen über neue Lieferanten getroffen. Die Anbindung an den Gasweltmarkt wird ab Januar 2023 über ein eigenes LNG Terminal gelingen. Damit ist es dann vorbei mit den Preissteigerungen. Vermutlich werden viele Unternehmen, die Gas benötigen bis dahin ihre Produktion reduzieren oder gar ruhen lassen. Bei Glas, chemischen Rohstoffen etc. ist das mal verschmerzbar. Die Mitarbeiter gehen dann Überstunden abfeiern, vielleicht sogar in Kurzarbeit. Wenn dann das preiswerte Gas den Markt erreicht, wird die Produktion wieder hochgefahren, die Produkte verbilligen sich wieder. Wahrscheinlich wird die Inflation jetzt mit 7-8% dann sogar negativ. Setzt aber voraus, dass nicht alle Löhne bis dahin durch die Decke gegangen sind. Der Vorschlag einer steuerfreien Prämie für die Mitarbieter zur Kompensation gestiegender Lebenskosten gefällt mir da gut. Denn später sinken diese Lebenskosten ja wieder.

Ach ja, sparen: Das ist in der Inflation sinnlos. Morgen ist ja alles teurer. Wer klug ist kauft Dinge von Wert, solange sie noch günstig sind. Oder er investiert in seine Gesundheit – da sind Sie dann in der Apotheke richtig.

Jochen Krill (12.09.2022)

Die Coronazahlen sinken. Aber die Zahl der durchgeführten Tests sinkt auch. Das RKI bewertet nur positive PCR-Tests als Infektion. Das bedeutet, dass Infizierte mit positiven Antigen-Test aber ohne PCR Test nicht gezählt werden. Viele Menschen lassen aber den PCR-Test nicht mehr durchführen, seit es schwierig geworden ist an einen solchen heranzukommen. Eine Krankschreibung für den Arbeitsausfall kann man ja auch ohne den PCR-Test bekommen. Die einzige Statistik, die immmer noch zuverlässig funktioniert ist die Zahl der Todesfälle mit/an Corona. Aber auch die sinkt jetzt langsam. Damit klingt die Welle BA2/BA4 ab. Mal sehen wodurch sie im Oktober ersetzt wird. (03.09.2022)

Covid-19 hat sich erneut gewandelt. Sommer, Sonne, Wind – da war die Erwartung, dass sich der Virus rasch verflüchtigt. Doch gerade breitet sich wieder die nächste Variantenwelle aus. Omikron ist schon wieder Geschichte, BA2 und BA4 treiben das Geschehen voran. (1.7.2022)

Deshalb plädiere ich hier für individuellen Schutz. Wer mag, darf gerne ein Maske tragen, wer sich sicher fühlt, kann darauf verzichten. Die Intensivstationen sind weitgehend leer von Coronapatienten. Allerdings sterben immer noch 100 – 200 Menschen pro Tag an/mit Coronainfektionen.

Deutlich zu beobachten ist, dass die normalen Erkältungen das frühe Frühjahr jetzt nachholen. Der Bedarf an Erkältungsmitteln und Hustensaft ist so hoch, wie sonst im Februar und März. (1.7.22)

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